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By Prof. Dr. rer. nat. habil. Gottfried Schuster (auth.)

Viren befallen Menschen, Tiere, Pflanzen und auch Mikroorganismen. Bei ihrer Vermehrung kommt es in den Zellen ihrer Wirte zu Auseinandersetzungen, die über Leben und Tod der Viren, ihrer Wirtszellen und oft auch des gesamten Wirtsorganismus entscheiden. Die tödliche Immunschwächekrankheit AIDS, Grippe und Schnupfen sind Beispiele für Viruskrankheiten des Menschen. Auch zur Bildung von Tumoren können Viren beitragen. Bei Tieren und Pflanzen verursachen ebenfalls Erkrankungen mit oft schwerem, nicht selten tödlichem Verlauf. In diesem Lehrbuch vermittelt der Autor virologische Kenntnisse und verknüpft sie mit ökologischen Gegebenheiten. Es werden sowohl die vielfältigen Beziehungen zwischen den Viren und der Umwelt als auch die Eingriffe des Menschen in diese Beziehungen dargestellt. Der Band wendet sich an Biologen, Ökologen, Phytopathologen, Landwirte, Veterinärmediziner, Mediziner, Studenten sowie interessierte Laien.

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Die vierte Auflage bringt die Darstellung auf den neuesten Stand. Insbesondere berücksichtigt die Neuauflage grundlegende Änderungen durch den Gesetzgeber (gesetzliche Aufnahme der Rechtsprechung zur Rechtsfähigkeit der bürgerlichrechtlichen Gesellschaft; Neuordnung der Sicherungsgrundschuld durch das Risikobegrenzungsgesetz; Novelle zum WEG, hier Aufnahme der Rechtsprechung zur Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft), aber auch das Erscheinen des Draft universal body of Reference, der die Perspektive eines sog.

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Erst wenn sich die Virusnucleinsäure an die Ribosomen der Wirtszelle anheften kann, um entsprechend der in ihr codierten Erbinformation virale Proteine zu bilden, ist sie zunächst wieder geschützt. Ebenso kann sie in der Regel nicht von Nucleasen zerstört werden, während sie repliziert wird, d. h. während ihrer Vermehrung. Die neu gebildete Nucleinsäure ist jedoch erneut dem Angriff von Nucleasen ausgesetzt, bis sie schließlich in Viruspartikeln eingebaut wird. Ebenso ist die freie Virusnucleinsäure gefährdet, wenn sie von Zelle zu Zelle transportiert werden soll.

Ebenso kann sie in der Regel nicht von Nucleasen zerstört werden, während sie repliziert wird, d. h. während ihrer Vermehrung. Die neu gebildete Nucleinsäure ist jedoch erneut dem Angriff von Nucleasen ausgesetzt, bis sie schließlich in Viruspartikeln eingebaut wird. Ebenso ist die freie Virusnucleinsäure gefährdet, wenn sie von Zelle zu Zelle transportiert werden soll. Vor diesen Gefahren sind die Nucleinsäuren in vielen Fällen durch besondere Strukturierungen geschützt. Vor dem Zugriff der Exonucleasen der Wirtszellen, d.

Aber auch ein relativ hoher Anteil von Tiervieren, 40 Virusnucleinsäure und zwar 58% der Virusarten, hat die Erbinformation in Einzelstrang-RNS gespeichert. Bei Insekten- und Bakterienviren tritt demgegenüber ssRNS nur in geringem Umfang als Speicher der Erbinformation auf. Unter den Pilzviren ist bisher nur eine einzige Art mit ssRNS bekannt. 2 Strukturierung der Virus nucleinsäure Viele Lebewesen können sich in ihrer Umwelt nur behaupten, wenn sie die Möglichkeit haben, sich vor ihren Feinden zu schützen.

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